Wärme sehen, Gase visualisieren, Schäden erkennen.

Warum HD-Thermografie?

„Wozu eine teure Kamera? Es gibt auch günstige. Das reicht für uns.“

Ist o.k., wenn man nur mal grob schauen will. Der Nachteil von Billig-Kameras ist, das man oft Entscheidendes nicht sieht. Profis investieren nicht Zehntausende Euro in eine Kamera, nur um ästhetische Bilder aufzunehmen. Das Wesentliche einer IR-Kamera sind die thermische und geometrische Auflösung. Günstige Kamera heißt auch 2014: schlechte Auflösung, langsame Detektoren, geringe Genauigkeit, schlecht oder gar nicht kompensierte Umwelteinflüsse, starkes Bildrauschen, rudimentäre Software.

Wenn man aus naher Entfernung große Gegenstände thermografieren will und die genaue Temperatur nicht so wichtig ist, reichen 120 x 80 Pixel und grobe Genauigkeit.

Anbei einige Beispielbilder:

Ein „no go“ für Anwendungen mit winzigen Objekten, niedrigen Temperaturen, kleinen Temperaturdifferenzen, komplizierten Strukturen, bewegten Objekten (Bauthermografie, Elektrothermografie, Kunststoffverarbeitung, Materialprüfung, Elektronik, F & E, Photovoltaik, Fernthermografie, Hochspannungsanlagen, Werbung, Medizin).

Auch dazu zwei Bildbeispiele:

Heute haben Profis HD-Kameras mit 1.024 x 768 kalibrierten Pixeln und 0,025-0,05 K thermischer Auflösung. HD-Bildverarbeitungssysteme generieren sogar 3 Megapixel-Bilder. Zwischen solchen Systemen und Billig-Kameras liegen nicht nur preislich Welten. Die Aussagefähigkeit hängt oft maßgeblich von der Kameraqualität ab.

Darum HD-Thermografie.